Aktuelles

Ankerstein-Reportage im EVR-Magazin
Liebe Ankerfreunde, liebe Kinder und Eltern,

in der Frühjahrsausgabe des EVR-Magazin erschien eine schöne Reportage über unsere Ankersteine.
Hier der Link zum Artikel des EVR-Magazin

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!
Ihr Ankerstein-Team
Tag der offenen Tür am 03.10.2018

Liebe Ankerfreunde, liebe Kinder und Eltern,

am Mittwoch, den 03.10.2018 ist es wieder soweit. Die Ankerstein GmbH veranstaltet zwischen 10:00 bis 17:00 Uhr auf dem Firmengelände in der Breitscheidstraße 148 in Rudolstadt einen Tag der offenen Tür.

Es werden u. a. Betriebsrundgänge angeboten wo Interessierte einen Einblick in die Herstellung erhalten und Fragen beantwortet bekommen wie z. B. woraus bestehen die Steine, was kann man alles aus Ankersteinen bauen, wie viele Ankersteine braucht man für die Dresdner Frauenkirche und wie lange hat der Baumeister an der Großen Burg gebaut.

Die kleinen Besucher haben die Möglichkeit zum Selbstbauen und spielen. Natürlich findet auch an diesem Tag ein Werksverkauf statt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Ankerstein-Team

Auferstanden aus der Versenkung

Nah dran Ankerfreunde aus ganz Deutschland bauen in Rudolstadt Modell der Wartburg aus den 1950er Jahren wieder auf

 

Modell der Wartburg aus Ankersteinen Foto: www.ankerstein.ch

 

Rudolstadt. Sie ist Thüringens Wahrzeichen Nummer eins: Die Wartburg. Seit dieser Woche steht sie als imposantes Modell aus Ankerbausteinen wieder in den Räumen der inzwischen zur AWO Rudolstadt gehörenden Ankerstein GmbH in der Breitscheidstraße. Dass es dazu kam, ist einer Fünfergruppe engagierter Ankerfreunde zu verdanken: Werner Bickel, Helmuth Schulze, Dieter Schäfer, Otto Hahn sowie Seven Domke. Sie kommen aus Wurzbach, Berlin, Kranichfeld und der Nähe von Hamburg.

 

„Wir wussten von diesem Modell, das bis zum Auszug des Spielhausvereins in der Richterschen Villa stand“, sagt AWO-Geschäftsführer Hans-Heinrich Tschoepke. Von dort brachte man es damals Hals über Kopf auf die Heidecksburg. Abgesehen von gelegentlichen Besuchen interessierte Ankerfreunde fristete es ein Dasein im Magazin. „Bis wir nach der Übernahme des Betriebes gesagt haben, wir holen es wieder aus der Versenkung und stellen es hier auf“, so der AWO-Chef.

 

Der im Herbst in der Clubzeitung der Ankerfreunde gestartete Aufruf, ob sich jemand vorstellen könne, beim Wiederaufbau zu helfen, findet Gehör. Doch die erste Begegnung mit dem guten Stück ist für die Beteiligten zunächst ziemlich ernüchternd. „Wie sollen wir das schaffen“?, fragen sich die fünf Männer nach dem Anblick, als alle Teile ausgepackt waren. „Ehrlich gesagt, wie waren doch etwas erschrocken“, bringt es Seven Domke auf den Punkt.

 

Auf zwei Platten war das Modell im Magazin der Heidecksburg aufbewahrt. „Eine davon stand Hochkant, da kann man sich vorstellen, zu welchen Beschädigungen es gekommen war“, sagt Helmuth Schulze.

 

Der Berliner hat eine besondere Beziehung zu diesem Meisterstück der Ankersteinbaukunst. Er war es, der es 1986 zufällig im „Deutschen Haus“ im damaligen Westteil der Stadt entdeckte. Der Lehrer und frühere Konrektor ist zu dieser Zeit schon Mitglied im Club der Ankerfreunde, der seinen Sitz in Holland hatte.

 

Erschaffen hat das Modell Hans Ludwig in den 1950er Jahren. Der Berliner Druckereibesitzer hat viel Zeit in sein Hobby Ankerbausteine gesteckt. Die nach zwei Jahren Arbeit fertige Wartburg stiftete er dem damaligen „Haus der ostdeutschen Heimat“ in Berlin, dem späteren „Deutschen Haus“.

 

Nach der Wende lebt in Rudolstadt die Ankertradition wieder auf, die in den 1960er Jahren eingestellte Produktion wird wieder aufgenommen. Der Spielhausverein kümmert sich um das Erbe. Und darum, dass das Modell nach Rudolstadt gebracht und in der Richterschen Villa aufgebaut wird. Zugute kommt den Rudolstädtern, dass sich der Betreiberverein des „Deutschen Hauses“ auflöste.

 

Seit dieser Woche nun lässt das Wartburg-Modell die Herzen aller Ankerfreunde wieder höher schlagen. Vier Tage haben die fünf Herren zugebracht, um es originalgetreu wieder herzurichten. Was sie fasziniert ist die Größe des Modells.

 

Ein Kunstwerk aus etwa 30 000 Steinen

 

„Wir haben uns zusammengefunden und gesagt: Das kriegen wir wieder hin“, sagt Helmuth Schulze. „Schließlich sind wir alles Leute, die schon mit den Steinen gebaut haben und wissen, wie es geht. Das war sehr hilfreich. Ganz wichtig war, dass wir gesagt haben: Wir fangen jetzt an. Dann sieht man auch schnell die Fortschritte“, ergänzt Dieter Schäfer. Auch er ist Berliner und besitzt die wahrscheinlich größte Sammlung an Bauten aus Ankersteinen.

 

Schätzungsweise 30000 Steine sind verbaut für das Wartburg-Modell, das auf einer Grundfläche von 6,5 mal 1,5 Metern steht und rund 600 Kilo wiegt. Haus um Haus nehmen sich die Ankerfans vor. Fügen alte Steine zusammen, lassen aus Einzelteilen Mauern, Dächer und Bögen entstehen, ersetzen fehlende Steine durch neue, entfernen Staub. „Sogar jedes Fachwerk-Element war ein einzelner Stein. Diese gibt es nicht im Original. Da musste schon mal eine Feile angesetzt werden“, erklärt Dieter Schäfer. Das Besondere: Die hier verwendeten Steine sind deutlich kleiner als die in den klassischen Ankerbaustein-Kästen vorhandenen. Aber es sind alles original Ankerbausteine.

 

„Hier vermischt sich Modellbau mit Ankerbaustein-Tradition“, ergänzt Seven Domke. Der Mann aus Ahrensburg bei Hamburg ist im Gegensatz zu seinen Mitstreitern erst seit kurzem von Anker-Virus infiziert. „Ich habe zufällig ein Prospekt in einem Eisenbahnmuseum entdeckt. Vorher kannte ich die Ankersteine nicht. Aber ich war gleich fasziniert und habe mir den ersten Kasten gekauft. Dann war ich zum Tag der offenen Tür hier und bin auch dem Club der Ankerfreunde beigetreten“, sagt er.

 

Otto Hahn kennt die Ankerbaustein-Geschichte aus dem Effeff. Er war selbst dabei, als das Modell damals aus Berlin nach Rudolstadt geholt wurde. Und als es in den 2000er Jahren nach der Übertragung der Richterschen Villa an die Alteigentümer dort wieder raus musste. Jetzt selbst mit Hand anzulegen und das beeindruckende Objekt mit seiner wechselvollen Geschichte wieder auf Vordermann zu bringen ist ihm eine Herzenssache. „Der Ankerbaustein ist ein Überlebenskünstler. Er war schon kurz nach seiner Erfindung das erste Mal bedroht, als die Brüder Lilienthal ihre Idee nicht an den Markt bringen konnten. So setzte sich die Geschichte mit immer wieder auftretenden Unterbrechungen fort. Jetzt hat die AWO den Staffelstab übernommen. Wir sind froh, dass sie diesen Schritt gewagt hat. Es ist ja keine leichte unternehmerische Entscheidung“, meint er.

 

„Es ist eine Augenweide, wenn man jetzt in den Raum kommt. Wir freuen uns, dass dieses Modell jetzt wieder der Öffentlichkeit zugänglich ist. Es freut uns als Ankerfreunde besonders, dass wir damit auch die Bekanntheit der Firma steigern können. Das gibt es tatsächlich nirgendwo auf der Welt zu sehen, nur hier“, sind sich die Baumeister einig.

 

Quelle: OTZ Heike Enzian / 24.03.18

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MDR zu Besuch bei der Ankerstein GmbH

Anlässlich der bevorstehenden Spielwarenmesse, welche vom 31.01. bis 04.02.18 in Nürnberg stattfindet, stattete am Mittwoch ein Team des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) der Ankerstein GmbH in Rudolstadt einen Besuch ab.

 

Sie erhielten eine Einsicht in die einzelnen Schritte der Produktion vom Pressen der Steine bis zum Einpacken der jeweiligen Kästen für den anschließenden Versand.

 

Als neues Produkt wurde der Tierkasten vorgestellt, welcher zur Messe dann der breiten Öffentlichkeit präsentiert wird.

 

Herr Tschoepke berichtete über die Pläne für die Zukunft des Unternehmens, welche auch die Erweiterung der Produktpalette um eine therapeutische und pädagogische Linie vorsieht.

 

Falls Sie den Beitrag verpasst haben, können Sie ihn sich hier anschauen.

 

Foto: AWO

Weihnachtsbescherung für Kinderheime im Kreis Opole

Polnische Delegation nimmt die Weihnachtspäckchen aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt diesmal gleich selbst mit

Alles verpackt: Tomasz Perka, Miroslaw Kazin, Ines Scherf, Nicole Heidrich und Oliver Lewicka (von links). Foto: Martin Modes

 

Saalfeld. Schnell waren die Weihnachtspäckchen, die in den Wochen zuvor für die Kinderheime im Partnerkreis Opole gesammelt worden waren, im blauen Opel Vivaro verstaut. Kazin Miroslaw und Tomasz Perka, beide als Kraftfahrer im Partnerkreis Opole tätig, hatten die Päckchen zusammen mit der Amtsleiterin der Inneren Verwaltung, Nicole Heidrich, der Mitarbeiterin Ines Scherf und Auszubildendem Oliver Lewicka vom Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt innerhalb weniger Minuten vom Sammelplatz per Hubwagen und Aufzug zum Transporter geschafft.

 

Die Weihnachtspäckchenaktion der Mitarbeiter von Landratsamt und Kreissparkasse hat eine langjährige Tradition. Das neue in diesem Jahr: Opoles Landrat Henryk Lakwa nutzte die Päckchenaktion, um den Partnerkreis wieder ein wenig besser kennenzulernen und die Päckchen selbst abzuholen.

 

Vor einigen Wochen hatte seine Verwaltung Alter und Namen von 63 Kindern aus den Kinderheimen in Turawie, Tarnowie und Chmielowicach durchgegeben. Für alle hatte sich ein Pate im Landratsamt oder bei der Kreissparkasse gefunden, der oder die ein persönliches Geschenkpaket zusammengestellt hatte. „Außerdem haben wir aufgrund der Geldspenden der Mitarbeiter auch noch etliche Erstausstattungen für die jungen Leute organisieren können, die das Heim verlassen und in ein selbstständiges Leben starten“, erläutert Organisatorin Nicole Heidrich.

 

Landrat Marko Wolfram hatte die kleine polnische Delegation anlässlich der Weihnachtspäckchenaktion nach Thüringen eingeladen. Auf dem Programm standen diesmal Rudolstädter Themen und Orte. So wurden die Friedrich-Adolf-Richter Schule in Schwarza besucht sowie der Produktionsstandort für die Fabrikation der Ankerbausteine.

 

Der weitere Schwerpunkt des Besuchs am Nachmittag galt dem Thema Schiller – mit einer Sonderführung im Schillerhaus ebenso wie dem erlebnisreichen Besuch von „Schillers Weihnacht“ in Rudolstadt.

 

Quelle: OTZ / 14.12.17

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Ankersteine in der aktuellen Ausgabe Landlust

In der aktuellen Ausgabe für November-Dezember 2017 der Zeitschrift Landlust wurde die Ankerstein GmbH in Rudolstadt besucht und ein sehr schöner und informativer Artikel verfasst.

 

Quelle: Landlust (Ausgabe Nov.-Dez. 2017)

Text: Isa von Bismarck-Osten, Fotos: Dominik Wolf

Wer mehr von der Landlust lesen möchte kann sich hier die aktuelle Ausgabe bestellen.

 

Impressionen der Modell-Hobby-Spiel Messe in Leipzig

94.100 Besucher zur 22. modell-hobby-spiel

 

Drei Tage lang bot die modell-hobby-spiel vom 29. September bis 1. Oktober 2017 ein großes Erlebnis! Auf 90.000 Quadratmeter öffnete der größte Hobbyraum Deutschlands für 94.100 Besucher seine Türen und lud Jung und Alt, Tüftler und Bastler, Kreative und Selbermacher, Spieler und Detailverliebte ein, Angebotsvielfalt, Marktneuheiten und ein umfangreiches Workshop-Programm wahrzunehmen. Wer ausprobieren, kennenlernen und kaufen wollte, war auf der modell-hobby-spiel genau richtig.

 

„Innovativ, vielfältig und abwechslungsreich – das beschreibt die modell-hobby-spiel in ihrem 22. Veranstaltungsjahr am treffendsten“, sagt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Wie die Besucherzahlen zeigen, hat sich die Veranstaltung in den Jahren erfolgreich weiterentwickelt, neue Trends aufgespürt, langjährige Partnerschaften und Netzwerke gepflegt sowie neue Ausstellungsbereiche geschaffen und etabliert.“ Besucher, die regelmäßig ein Hobby betreiben und solche, die noch eine passende Freizeitbeschäftigung suchen, fanden auch in diesem Jahr auf der modell-hobby-spiel das richtige Angebot.

 

Text: Leipziger Messe GmbH
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Auch die Ankerstein GmbH war vor Ort mit einem Stand vertreten und bot den Besuchern verschiedene Möglichkeiten sich zu informieren, selbst zu spielen oder zu kaufen um ein bereits vorhandenes Set zu erweitern.

Impressionen des Tag der offenen Tür 23.09.2017

Spiel, Spaß und Spannung beim Tag der offenen Tür bei der Ankerstein GmbH. Knapp 500 Besucher waren dabei.

 

Wer lautes Kindergeschrei erwartet hatte, wurde enttäuscht. Denn beim Tag der offenen Tür bei der Ankerstein GmbH bauten die Kinder hoch konzentriert an Ihren Bauwerken, egal ob Türme, Schlösser, Burgen oder Bauernhöfe.

 

Jeder der kleinen Architekten hatte andere Ideen, wie sein Bauwerk aussehen sollte. Und zum Umsetzen der Ideen gab es genügend Möglichkeiten.

 

Neben einer Probierstation für die Anker Gedulds- und Balancierspiele, bot das neu gegründete Unternehmen Spieltische für kleine Baumeister. Ankersteine in allen Farben und Formen standen zur Verfügung.

 

Besonders beliebt war der X-Männchen Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer aufgefordert waren aus 150 Ankerstein X-Männchen den höchsten Turm zu bauen. Mit voller Konzentration und Unterstützung der Eltern wurde bis kurz unter das Zeltdach gestapelt.

 

Auch die Werksführungen wurden voller Begeisterung von den Besuchern angenommen. Frau Dietzel und Herr Lejcek erklärten den Besuchern die Herstellung der seit Generationen beliebten Spielsteine.

 

Für viel Erstaunen sorgte das Fotoprojekt der Friedrich-Adolf-Richter-Schule. Die Besucher wurden fotografiert und fanden sich auf dem Foto als Burgherr eines Ankerstein-Modells wieder.

 

Außerdem hatte jeder Gast die Möglichkeit seinen eigenen Ankerstein zu pressen.

 

Die Ankerstein GmbH dankt den vielen Helfern der AWO Rudolstadt, ohne die die Durchführung des Festes nicht möglich gewesen wäre.

 

Hier die Gewinner des X-Männchenspiels und des Quiz:

 

Preise für die Gewinner beim X-Männchenspiel:

1. Platz: 100 X-Männchen

2. Platz: 50 X-Männchen

3. Platz: 25 X-Männchen

 

Alterklasse 1 (bis 7 Jahre)

1. Platz: Anastasia Matreyer

2. Platz: Frederic und Mathilda Schiller

3. Platz: Kira Enders

 

Altersklasse 2 (8 bis 14 Jahre)

1. Platz: Til Schaller

2. Platz: Aron Lindemann

3. Platz: Leonie Schmidt

 

Altersklasse 3 (ab 15 Jahre)

1. Platz: Volker Trautmann

2. Platz: Junju Shi

3. Platz: Ilja Matreyer

 

Gewinner des Quiz während der Werkführung: Sylke Liegmann. Sie gewinnt einen Tierkasten.

 

Die Preise wurden bereits an die Gewinner versandt.

 

Ankersteine in Hülle und Fülle

Ankerstein GmbH lädt am Sonnabend zum Tag der offenen Tür ein

Blick in das Lager der Ankerstein GmbH in der Breitscheidstraße in Rudolstadt Foto: Heike Enzian

 

Rudolstadt. Ankerbausteine sind ein Rudolstädter Markenzeichen. Die mehr als 130-jährige Tradition wird jetzt unter dem Namen Ankerstein GmbH weitergeführt. Im Frühjahr hat die AWO Rudolstadt den Betrieb übernommen. Der vorherige Eigentümer, der Spielzeughersteller Gollnest und Kiesel, hatte Mitte Juni mitgeteilt, dass man sich von dem Geschäft mit den Ankerbausteinen trennt.

 

Jetzt haben Fans der Steine wieder die Gelegenheit, hinter die Firmentür zu schauen, selbst mit den Steinen zu spielen und sich über den neuesten Stand zu informieren.

 

Am Sonnabend, dem 23. September, von 10 bis 17 Uhr sind alle kleinen und großen Ankerfreunde zum Tag der offenen Tür in den Firmensitz in der Breitscheidstraße in Rudolstadt eingeladen. Neben einer Spielstraße mit Ankersteinen, dem Werksverkauf und zahlreichen Wettbewerben, erwartet die Besucher eine Hüpfburg, Kinderschminken und ein außergewöhnliches Fotoprojekt rund um Ankerstein-Modelle, das von der Friedrich-Adolf-Richter-Schule durchgeführt wird.

 

Außerdem kann sich jeder Besucher über die Herstellung der traditionellen Steine bei einer Werksführung informieren. Das Unternehmen gewährt einmalige Einblicke in seine Produktion. Die Kinder der Kindertagesstätte „Knirpsenland“ werden die Veranstaltung mit gesanglichen Darbietungen unterstützen. Bei den Ankerfreunden kann man sich wertvolle Tipps rund um das Bauen mit Ankersteinen geben lassen.

 

Selbstverständlich wird für das leibliche Wohl gesorgt.

 

Quelle: OTZ / 22.09.17

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Bad Blankenburger Stadtkirche bekommt ein neues Gewand

Die Sicherung der Nicolaikirche ist Thema der Stadtratssitzung.         

Mit einer symbolischen Kirche aus Anker-Bausteinen können Interessenten für einen Mindestbeitrag von 10 Euro Helfer und somit Teil der Rettung werden. Foto: Roberto Burian

 

Bad Blankenburg. „Das Warten hat sich gelohnt. Der Zuwendungsbescheid für den ersten Bauabschnitt (Turm) der Kirche ist eingetroffen“, verkündete Oberpfarrer Andreas Kämpf hoch erfreut. Der Zahn der Zeit und massive Umwelteinflüsse haben der nach einem großen Stadtbrand 1747 wieder erbauten Nicolaikirche über die Jahre mächtig zugesetzt. Ein großer Teil des Turmes ist sogar noch im ursprünglichen Zustand aus dem Jahr 1385. Kein Wunder also, dass bei bautechnischen Untersuchungen in den vergangenen Jahren an dem Gebäude in Bad Blankenburg erhebliche Schäden festgestellt wurden. Die Dächer von Turm und Kirchenschiff müssen dringend saniert werden, da die maroden Balken nach 270 Jahren nicht mehr die notwendige Stabilität garantieren. Auch die Orgel ist mittlerweile von einem Pilz befallen. Sollen ihre einwandfreie Funktion und ihr schöner Klang erhalten bleiben, muss dieser umgehend beseitigt werden. Der Anfang ist gemacht. Zur Sicherung des Kirchturmes sollen die Dachdecker-, Zimmerer- und Natursteinarbeiten im kommenden Jahr beginnen. Bevor es losgehen kann, sind aber noch Ausschreibungen und andere Vorbereitungen nötig. Von den zuwendungsfähigen Gesamtausgaben in Höhe von 483 359 Euro beträgt die Finanzhilfe aus der Städtebauförderung 234 800 Euro. Diese setzt sich zu gleichen Teilen aus Bundes- und Landesfinanzhilfe zusammen. Der Bauherrenanteil der Kirchgemeinde beträgt 195 743 Euro.

Große kulturhistorische Bedeutung

Da der auf die Stadt Bad Blankenburg entfallende Mitleistungsanteil in Höhe von 58­ 800 Euro derzeit haushälterisch nicht gesichert ist, will die CDU-Fraktion zur heutigen Stadtratssitzung beantragen, diesen zum frühestmöglichen Zeitpunkt in das Haushaltssicherungskonzept sowie einen eigenen möglichen Haushalt der Stadt einzustellen, um die Förderung von Bund und Land in voller Höhe zu erhalten. Auf die hohe kulturhistorische Bedeutung der Kirche für die Stadt Bad Blankenburg und ihre Bürger, gerade in Zusammenhang der Jubiläen 750 Jahre Bad Blankenburg, 500 Jahre Reformation und 270 Jahre Kirche, wies der Vorsitzende des Kirchenbauvereins, Michael Pabst, hin. Im Rahmen des Stadtjubiläums beteiligte sich der Kirchenbauverein mit zwei Wagen und 15 Mitgliedern am großen Festumzug. Damit wurde ein weiterer Versuch unternommen, die Aufmerksamkeit der Bürger auf das Problem der dringend notwendigen Sanierung zu richten und um Hilfe dafür durch Spenden im Rahmen der Aktion „Minikirche“ gebeten.

 

Mit einer symbolischen Kirche aus Anker-Bausteinen können Interessenten für einen Mindestbeitrag von 10 Euro Helfer und Teil der Rettung werden. Erhältlich sind die Bausteine im Büro der evangelischen Kirchgemeinde sowie zu den Gottesdiensten und zu Veranstaltungen zu Gunsten des Kirchenbauvereins. Andreas Kämpf und seine Mitstreiter freuen sich, dass es zahlreiche Gleichgesinnte gibt, die sich für die Sanierung einsetzen und Geld dafür sammeln. „Jede Hilfe ist willkommen. Wir wünschen uns, dass auch später unsere Kinder und Enkelkinder die Kirche als geistigen und kulturellen Mittelpunkt bewahren“, sagt er.

 

Quelle: OTZ Roberto Burian / 06.09.17

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Gewinnspielauflösung Schätzspiel

Während des diesjährigen Rudolstadt-Festivals, welches vom 06.-09.07.2017 stattfand, waren die Ankersteine mit einem eigenen Stand vor Ort vertreten. Man konnte sich hier über die ganzen Produkte informieren und am Spieltisch auch ausprobieren.

Wer Lust hatte konnte auch an einem Schätzspiel teilnehmen.
Die Frage lautete: "Aus wie vielen Steinen wurde das gezeigte Modell erbaut?"

 



Auflösung: Das Bild zeigt die Frauenkirche in Dresden. Das Modell besteht aus 447 Steinen. Es gab 2 Gewinnerinnen, welche mit ihrem Tipp von 450 am nächsten an der tatsächlich verbauten Steinanzahl lagen. Die Gewinnerinnen durften sich über einen Grundkasten freuen, welcher vielleicht den Grundstein für eine eigene Sammlung legt.

Wir wünschen den beiden Glücklichen noch viel Spaß beim Bauen!
Ihr Ankerstein-Team

Tag der offenen Tür 23.09.2017

Liebe Ankerfreunde, liebe Kinder und Eltern,

am Samstag, dem 23.09.2017 ist es wieder soweit. Die Ankerstein GmbH veranstaltet zwischen 10-17 Uhr auf dem neuen Firmengelände in der Breitscheidstraße 148 in Rudolstadt einen Tag der offenen Tür.

Es werden u. a. Betriebsrundgänge angeboten wo Interessierte einen Einblick in die Herstellung erhalten und Fragen beantwortet bekommen wie z. B. woraus bestehen die Steine, was kann man alles aus Ankersteinen bauen, wie viele Ankersteine braucht man für die Dresdner Frauenkirche und wie lange hat der Baumeister an der Großen Burg gebaut.

Die kleinen Besucher haben die Möglichkeit zum Selbstbauen und spielen. Natürlich findet auch an diesem Tag ein Werksverkauf statt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Ankerstein-Team

K!DZ-Riesenkinderfest 09.09.2017

Liebe Ankerfreunde, liebe Kinder, Eltern und Fans des Zoo Leipzig,

am Samstag, dem 09.09.2017 findet in der Zeit zwischen 12-18 Uhr im Leipziger Zoo bereits zum 20. Mal eine Open-Air-Benefizveranstaltung zu Gunsten der Uni-Kinderklinik Leipzig statt.

Es werden dieses Jahr ca. 10.000 Besucher erwartet. Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm mit Volker Rosin, Juri vom KIKA Baumhaus, Kinderdisko, Mitmachaktion von Bullis Bande lädt die kleinen Gäste zum Feiern, Tanzen, Singen und Mitmachen ein.

Auch die Ankerstein GmbH ist in diesem Jahr zum 1. Mal vor Ort vertreten. Unser Stand wird am Bärenburg-Spielplatz zu finden sein. Die kleinen Besucher können hier selbst bauen und spielen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit unsere schönen Produkte aus 100% natürlichen Materialien zu erwerben.
Alle Kinder bis 16 Jahre haben kostenfreien Eintritt in den Zoo Leipzig.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Ankerstein-Team

Mehr Informationen findet Ihr hier .

Ankerstein beim Rudolstadt-Festival 2017

Während des größten Folk-Roots-Weltmusik-Festivals in Deutschland dem Rudolstadt-Festival, welches in der Zeit vom 06. bis 09.07.2017 zum 27. Mal stattfand beteiligte sich auch die Ankerstein GmbH mit einem eigenen Stand.

Im Instrumentenbau in der Mangelgasse nahe dem Neumarkt war ab Freitag 12 Uhr bis Sonntag 18 Uhr der Stand täglich zwischen 10 bis 22 Uhr geöffnet. Während der gesamten Zeit wurde der Stand durch Frau Dietzel und Frau Wolf betreut. Es wurden von der historischen Serie das Starter Set, die Grundkästen Nr. 4 und Nr. 6, die Ergänzungskästen Nr. 4A und Nr. 6A wie auch die 4 verschiedenen Puzzle angeboten. Der kleinste Baukasten Kleiner Gern Groß, die 4 Fröbelgaben und das Brandenburger Tor standen ebenfalls zum Verkauf.

Natürlich war auch ein reichhaltiges Sortiment der neuen Juniorserie mit dabei. Besonders gefragt waren der L-Cube, die Mini-Domino-Rallye, der Leuchtturm, die beiden Balancierspiele und auch der Minibaukasten. Selbstverständlich wurden auch die ein oder anderen Baukästen, diverse andere Artikel verkauft und viele Bestellungen aufgenommen.

Die Resonanz war sehr groß. Es gab durch weg nur positive Meinungen zur Übernahme und dem Erhalt der Ankersteine durch die AWO Rudolstadt. Viele Rudolstädter haben dazu gratuliert. Der ein oder andere Besucher hofft, dass die Ankerstein GmbH auch im nächsten Jahr wieder zum Rudolstadt-Festival mit einem Stand vertreten sind.

Sehr viele informierten sich mit Flyern über die Kontaktdaten der Ankersteine sowie die Produkte mit ihren diversen Spiel- und Baumöglichkeiten. Durch eine kleine Spielecke wurden die Besucher automatisch aufmerksam, da die Kinder sofort spielen bzw. bauen wollten.

AWO Rudolstadt übernimmt Ankersteine

Die Arbeiterwohlfahrt in Rudolstadt hat die Spielzeugmarke Ankersteine übernommen. AWO-Geschäftsführer Hans-Heinrich Tschoepke sagte MDR THÜRINGEN, der Verband habe eine neue Firma unter dem Namen Ankerstein GmbH gegründet, die das Geschäft mit etwas anderer Philosophie fortsetzen solle. Damit werde die traditionsreiche Rudolstädter Marke gerettet.

Die Ankersteine sind auf dem globalen Spielzeugmarkt ein Nischenprodukt. Als solches will man es den Angaben zufolge künftig vermarkten. AWO-Geschäftsführer Tschoepke sei um Rat gebeten worden, als die bisherigen Firmenbetreiber nicht weitermachen wollten.

Die Ankerstein-Baukästen aus Rudolstadt waren im späten 19. Jahrhundert populär geworden. Die DDR stellte die Produktion 1963 ein. 1995 versuchten Liebhaber der Bauklötzchen mit finanzieller Unterstützung des Landes einen Neustart. Das Geschäft entwickelte sich aber nicht gewinnbringend. Mit der Übernahme wurde ein Ende der traditionsreichen Spielzeugherstellung in Rudolstadt abgewendet.

Quelle: MDR / 29.06.2017
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