• Unsere Praxis
  • Unsere Leistungen
  • Über uns
  • Mobile Ergotherapie
  • Kontakt und Termine

Ergotherapie

weiter Bilder unserer Praxis »»» Galerie

Praxis für Ergotherapie, Handrehabilitation, Manuelle Therapie der oberen Extremität und Erziehungs- und Entwicklungsberatung

Liebe Patienten und Besucher,

herzlich Willkommen auf dieser Homepage!
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir unser Angebot und unser Team erweitern konnten.

Auf diesen Seiten können Sie einen ersten Einblick in die Praxis, unser Team mit seinen Qualifikationen und unseren Angeboten bekommen!

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Tel.: 0173 / 34 66 59 4

Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Vertrauen entgegenbringen!

Melanie Adam

  • Leiterin Ergotherapie
Melanie Adam

Maria Kämmer

  • Ergotherapeutin
Marie Kämmer

Elisabeth Eberhardt

  • Ergotherapeutin
Elisabeth Eberhardt

Christiane Ludwig

  • Ergotherapeutin
Christine Ludwig

Wiebke Meyer

  • Ergotherapeutin
Wiebke Meyer

 

Unsere Leistungen im Überblick

• Ergotherapeutische Befunderhebung

• Zertifizierte Handtherapie

• manuelle Therapie der oberen Extremität

• Erziehungs- und Entwicklungsberatung

• Rückenschule für Erwachsene und Kinder

• Diagnostik motorischer Auffälligkeiten bei Kindern

• Schröpfen

• Aromaölmassage

• Motorisch-funktionelle Behandlung

• Neuropsychologische und neurophysiologische Behandlung

• Hirnleistungstraining

• Aufmerksamkeits- und Verhaltensprogramme

• Psychisch-funktionelle Behandlung

• Thermische Anwendungen (Wärme- und Kälteanwendungen)

• Einzel- und Gruppentherapie

• Selbsthilfetraining

• Alltagstraining

• Mund- und Esstraining

• Hilfsmittelberatung

• Angehörigenberatung

• Interdisziplinäre Zusammenarbeit

• Linkshändertraining

• Lese- und Rechtschreibtraining

• Dyskalkulietraining

• Tanztherapie für Kinder

• Vorträge

• Hausbesuche

 

Pädiatrie (Kinderheilkunde)

Dein Kind sei so frei es immer kann.
Lass es gehen und hören, finden und fallen, aufstehen und irren.
(Johann Heinrich Pestalozzi)

Kinder entwickeln sich spielerisch. Nicht immer verläuft diese Entwicklung problemlos. Manchmal erfährt ein Kind in einem bestimmten Bereich Schwierigkeiten und bleibt in seiner Entwicklung zurück. Dies kann sich in verschiedenen Bereichen äußern. So kann ein Kind grob- und feinmotorische Schwächen haben, Schwierigkeiten in der Schule erfahren oder im Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen soziale Auffälligkeiten zeigen.

Die Ergotherapie bei Kindern und Jugendlichen kommt dann zum Einsatz, wenn die Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit in ihrer Entwicklung eingeschränkt bzw. behindert ist.

Besonderen Wert legen wir auf die Zusammenarbeit mit den Eltern sowie den Erziehern und Lehrern. Die Eltern werden in die Therapie einbezogen und bekommen Tipps und Hilfestellungen, um die in der ergotherapeutischen Behandlung erarbeiteten Fähigkeiten im häuslichen Umfeld umzusetzen und/ oder zu festigen. Um die erarbeiteten Fähigkeiten auch im Kindergartenalltag bzw. im schulischen Bereich mit größtmöglichem Erfolg zu integrieren, besteht die Möglichkeit zur intensiven Zusammenarbeit mit Erziehern und Lehrern.

Wir behandeln und fördern Kinder mit

  • • mit Koordinationsproblemen
  • • die ungeschickt in ihren motorischen Handlungen sind
  • • die Schwierigkeiten in der Feinmotorik haben und deshalb den Stift nicht richtig halten können (Graphomotorik)
  • • die in der Malentwicklung zurückliegen
  • • die die Wahrnehmungssinne nicht richtig verarbeiten können und deshalb Probleme mit dem Gleichgewicht oder mit Berührungen haben oder sich selbst zu wenig spüren.
  • • denen es schwer fällt sich zu konzentrieren und nicht ausdauernd bei einer Sache bleiben können
  • • die zu viel träumen oder motorisch zu unruhig sind
  • • mit ADHS oder ADS
  • • deren Merkfähigkeit eingeschränkt ist
  • • die motorisch oder kognitiv entwicklungsverzögert sind
  • • die Probleme beim Lernen und in der Schule haben
  • • die Verhaltensauffälligkeiten zeigen, z.B.: sehr ängstlich, sehr impulsiv oder aggressiv sind oder sehr wenig Selbstbewusstsein haben
  • • mit Behinderungen oder Syndromen
  • • die Krankheiten haben wie z.B. Epilepsie oder Autismus

Wir bieten Ihnen:

  • • Konzentrations- und Aufmerksamkeitstraining
  • • Beratung und Diagnostik bei KISS/KIDD
  • • Behandlung und Beratung von AD(H)S
  • • Entwicklungsdiagnostische Verfahren (0 – 6 Jahre)
  • • Förderung der Grob- und Feinmotorik
  • • Gezieltes Graphomotoriktraining
  • • Linkshänderberatung
  • • Sensorische Integrationstherapie
  • • Soziales Kompetenztraining
  • • Entwicklungsförderung
  • • Integration und Abbauprogramm von Restreaktionen frühkindlicher Reflexe
  • • Marburger Konzentrationstraining von Dieter Krowatschek
  • • Verhaltenstherapeutische Interventionen
  • • Elternberatung für den Alltag zu Hause
  • • … und natürlich Kinder mit Diagnosen aus dem orthopädischen, rheumatologischen und neurologischen Bereich

 

Erziehungs- und Entwicklungsberatung

"Fördern oder fordern? Fördern und fordern? Fördern durch fordern?"
(Maria Montessori)

Sie sind Eltern oder werden vielleicht gerade Eltern und haben Fragen zur Erziehung und Entwicklung Ihres Kindes / Ungeborenen? Sie möchten wissen, wie Sie ihr Kind fördern und unterstützen können und wie Sie schwierige Phasen so gut wie möglich in den Griff bekommen?

Gerne beantworte ich Ihre Fragen und / oder helfe Ihnen dabei, besser mit Schwierigkeiten in der Erziehung umzugehen. Es gibt viele Möglichkeiten es den Eltern und den Kindern zu erleichtern, ein glückliches und harmonisches Familienleben genießen zu können und den Kindern von Anfang an die passende Förderung zukommen zu lassen.

Als Erziehungs- und Entwicklungsberaterin stehe ich Ihnen und Ihrer Familie in dieser Zeit für Rat und Tat zur Verfügung. Kommen Sie gerne gemeinsam mit Ihrer Familie in die Praxis und wir werden einen Weg finden. Lernen Sie mich bei einem kostenlosen Erstgespräch kennen und finden Sie heraus, ob wir zusammen arbeiten wollen.

Wobei kann mir eine Erziehungs- und Entwicklungsberatung helfen?
Unsere Arbeit besteht vornehmlich in der gezielten Aufklärung und Beratung von Familien und Alleinerziehenden über das Auftreten verschiedenster Probleme und Störungen in Erziehung, Verhalten und Entwicklung des Kindes- und Jugendalters. Durch Gespräche mit Betroffenen und Angehörigen versuchen wir die bestehenden Probleme und ihre Hintergründe verständlicher zu machen, um so den Erziehenden die Möglichkeit zur Auflösung der Probleme und Auffälligkeiten zu geben und dem Kind den Weg einer natürlichen Entwicklung zu ebnen.

Wir beraten Eltern und Alleinerziehende aufgrund psychologischer Erkenntnisse über menschliches Verhalten und rückgreifend auf pädagogisches Wissen. Dabei beziehen wir die Kinder in die Beratung mit ein und berücksichtigen die jeweiligen Voraussetzungen sowohl der Eltern als auch der Kinder, z.B. Alter, Geschlecht, körperliche und seelische Entwicklung, Schullaufbahn oder soziales Verhalten. Wir beraten auf diese Weise stets individuell und zielorientiert.

 

Handrehabilitation

"Die Hand ist der verlängerte Arm des Herzens."
(Andreas Tenzer)

  • • Orthopädie
  • • Rheumatologie
  • • Traumatologie
  • • Schienenversorgung

Wir sind ausgebildete Handtherapeuten mit mehrjähriger Therapieerfahrung in der Handrehabilitation.

Unsere Aufgabe besteht darin, Ihnen zur größtmöglichen Selbständigkeit zu verhelfen!

Ob dies nach einem Knochenbruch, einer Sehnenverletzung oder bei rheumatoider Arthritis der Fall ist, wir werden Ihnen gerne zur Seite stehen, damit Sie wieder im alltäglichen Leben möglichst ohne Schmerzen und dem größtmöglichen Bewegungsausmaß Sie Selbst sein können!

Profitieren Sie von unseren Erfahrungen durch die enge Zusammenarbeit mit Chirurgen, Orthopäden und Orthopädietechnikern.

Durch die Zertifizierung zur Handtherapeutin von Maria Kämmer erhalten Sie in dieser Praxis in besonderem Maße eine qualifizierte Behandlung!

Zertifiziert durch die Akademie für Handrehabilitation

Eintragung in der Liste Deutscher Handtherapeuten an der Akademie für Handrehabilitation:

www.akademie-fuer-handrehabilitation.de

Handrehabilitation kommt zum Einsatz:

  • • Nach operativen Eingriffen
  • • Knochenbrüche (Frakturen)
  • • Verstauchungen (Distorsionen)
  • • Ausrenkungen (Luxationen)
  • • Arthrose und rheumatische Erkrankungen
  • • Verbrennungen
  • • Sehnenverletzungen
  • • Nervenverletzungen
  • • Amputationen
  • • Dupuytren-Kontrakturen
  • • Karpaltunnelsyndrome
  • • Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS, ehemals Sudeck)
  • • Schnellender Finger (Ringbandstenose)
  • • Tennisellenbogen/Golferellenbogen (Epicondylitis humeri radialis/ulnaris)
  • • Gelenkersatz
  • • Versteifungen
  • • und vieles mehr

Wir bieten Ihnen folgende Behandlungsmöglichkeiten:

  • • Schienenherstellung: Wir passen ihnen schnell und unkompliziert mit niederthermoplatischen Materials ihre individuelle Schiene an. Das Material ist leicht und die Schienen können (gegenüber einem circulären Gips/ Cast) bei Bedarf abgenommen werden (wenn nur temporäre Anwendung gedacht ist, oder kurze Hygienemaßnahmen durchgeführt werden dürfen). Funktionen von Schienen:
    • • Lagerungsschienen - Lagern/ Immobilisieren
    • • Quengelschienen - Dehnen/ Redressieren
    • • Übungs-/ Funktionsschienen - Funktion ermöglichen/ ersetzen Korrektur von Fehlstellungen
    • • Frühmobilisierung > z.B. nach Beugesehnennaht (Kleinertschiene)
  • • Narbenbehandlung
  • • Krafttraining
  • • Mobilisation von Gelenken und Strukturen
  • • Vorbeugen von Versteifungen (Kontrakturprophylaxe)
  • • Training feinmotorischer Funktionen
  • • Ödembehandlung
  • • Physiologische Bewegungsanbahnung
  • • Normalisierung der sensorischen Verarbeitung
  • • Thermische Anwendungen (heiße Rolle, Kryotherapie,Parffin)
  • • Kinesiotaping
  • • Schröpfen
  • • Gelenkschutzberatung
  • • Hilfsmittelberatung
  • • Übungsprogramme für Zuhause

 

Neurologie

Auch wenn kein Land weit und breit in Sicht ist, nur nie aufgeben, sonst erreicht man das Ufer nie!

Leiden sie unter…

  • …Schwierigkeiten beim Erfassen von Raum, Zeit und Personen?
  • …Lähmungen und Bewegungseinschränkungen?
  • …Probleme beim Ordnen und Nachvollziehen von Teilschritten einer Handlung?
  • …Probleme beim Erkennen von Gegenständen?
  • …Einschränkungen in Konzentration, Merkfähigkeit und Aufmerksamkeit?

In der Neurologie werden vor allem die Erkrankungen des zentralen Nervensystems, also des Rückenmarks und des Gehirns, behandelt. Bei neurologischen Erkrankungen treten häufig sehr komplexe Störungsbilder auf. Diese bilden sich meist sehr langsam und nur selten vollständig zurück. Es können einzelne oder auch mehrere Ausfälle bzw. Schwierigkeiten auftreten. Im ungünstigsten Fall kann der Betroffene nicht mehr allein in seiner Wohnung leben, seinem Beruf nachgehen oder seine Freizeitbeschäftigung ausüben.

Ein wichtiges ergotherapeutisches Tätigkeitsfeld ist deshalb die Beratung des Betroffenen und seines Umfeldes. Großen Wert legen wir auf das behutsame Erweitern der Tätigkeitsfelder im Alltag. Dabei kann das selbständige Waschen und Anziehen, oder das Kochen, Fahrradfahren von herausragender Bedeutung sein. Vielleicht sind es aber auch scheinbare Kleinigkeiten wie das Essen mit Messer und Gabel oder das Bedienen einer Fernbedienung. Um die vorrangigen Ziele und ihre Teilschritte eingrenzen zu können, steht zu Beginn der Behandlung die Befunderhebung und das Festlegen der Therapieziele.

Sie erlernen mit unserer Hilfe verloren gegangene Fähigkeiten neu und festigen sie. Wir beraten Sie über geeignete Hilfsmittel und über Veränderungen im beruflichen, als auch im häuslichen Umfeld.

Mögliche Diagnosen:

  • • Erkrankungen des zentralen Nerven Systems (ZNS)
  • • Schlaganfall
  • • Schädel–Hirn–Verletzungen
  • • Verletzungen des Rückenmarks
  • • Parkinson

Therapeutische Inhalte:

  • • Abbau von krankhaften Bewegungsmustern und das Einüben normaler Bewegungen
  • • Verbesserung der Fein- und Grobmotorik
  • • Verbesserung der Gleichgewichtsempfindungen
  • • Verbesserung der Koordination und der Sinneswahrnehmungen
  • • Verbesserung der Merk- und Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit durch Gedächtnistraining
  • • Wiedererlernen von Lesen und Schreiben

 

Psychiatrie

"Auch der psychiatrische Wahn enthält ein Stückchen Wahrheit, und die Überzeugung des Kranken greift von dieser Wahrheit aus auf die wahnhafte Umhüllung über."
(Sigmund Freud)

Die ergotherapeutische Behandlung in der Psychiatrie ermöglicht es Menschen die unter psychotischen/ neurotischen und psychosomatischen Störungen oder Suchterkrankungen leiden, ihre eigenen Potentiale (wieder) zu entdecken und evtl. verlorengegangene Fähigkeiten wieder zu erlangen.

Wir arbeiten ganzheitlich und beziehen das Umfeld des Patienten mit ein.

Mögliche Diagnosen:

  • • Depression
  • • Persönlichkeits- und Verhaltensstörung
  • • Angststörung
  • • Dementielle Syndrome
  • • Essstörungen
  • • Schizophrenie
  • • Alkohol-, Drogen-, Medikamenten- und Spielsucht

Therapeutische Ziele:

  • • Eigenständige Lebensführung und Grundarbeitsfähigkeiten
  • • Adäquater Umgang mit Ängsten
  • • Psych. Stabilität und Selbstvertrauen
  • • Interaktionsfähigkeit
  • • Sozio-emotionale- Kompetenzen
  • • Situationsgerechtes Verhalten
  • • Realitätsbezogenheit von Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • • Steigerung des Antriebs, Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer, Flexibilität

Geriatrie

"Altwerden ist wie auf einen Berg steigen. Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber umso weiter sieht man."
(Ingmar Bergman)

In der Altersheilkunde findet die Ergotherapie großen Zuspruch. Denn wir achten, neben der Planung der Therapie, darauf den individuellen Problemen des älteren Menschen gerecht zu werden. Dabei bestimmen das Alter der Betroffenen und ihre altersbedingten körperlichen, geistigen und psychosozialen Fähigkeiten, welche Anwendungen der Ergotherapie jeweils geeignet sind. Im Alter reagieren viele Menschen depressiv auf den Verlust von Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Der Verlust des Partners führt oft zur Vereinsamung und die Funktion der Sinnesorgane lässt nach.

Häufig bedingte Altersleiden sind:

  • • Schlaganfall
  • • Parkinson
  • • Rheuma
  • • Arthrose
  • • Osteoporose
  • • Alzheimer – Demenz
  • • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wir führen die geriatrische Ergotherapie im häuslichen Umfeld, in Alters- bzw. Pflegeheimen, Rehabilitationszentren durch.

In das Behandlungsprogramm werden die Multimorbidität viele älterer Menschen, ihre psychische Instabilität und die jeweils individuelle Biographie aufgenommen, berücksichtigt und sensibel behandelt.

Wir fördern/erhalten die:

  • • motorischen Fähigkeiten
  • • Kognitive Funktionen
  • • Die größtmögliche Selbständigkeit
  • • Kontaktfähigkeit, Kommunikation
  • • Orientierung
  • • psych. Stabilisierung und Hilfestellung bei seelischen Problemen

 

FOTT - Facio-Orale-Trakttherapie (Schluck – und Esstherapie)

"Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen"
(Churchill, Winston)

Zunächst überprüfen wir die Mund- und Gesichtsmotorik, die Fähigkeit der Aufnahme unterschiedlicher Kostformen und der Schluckfunktion.

Dabei wird folgendes beobachtet:

  • • Wachheit und Verständnis der Person zur Situation und zur Nahrungsaufnahme, z. B. weiß die Person, was vor ihr steht, kann sie riechen, hat sie Hunger/Appetit, kann sie selbst die Nahrung erfolgreich zum Mund führen usw.
  • • Optimale Körperhaltung - ist aufrechtes Sitzen möglich, ist die Sitzhaltung stabil
  • • Gesichtsmuskulatur: ist z. B. eine Gesichtshälfte schlaff, kann die Person mimische Aufforderungen umsetzen
  • • Beobachtungen der Zunge und der Mundhöhle: Zungenfunktion, Zungentonus, Beweglichkeit, Umsetzen von Aufforderungen, Zahnstatus, Gaumenfunktion,
  • • Beobachtung der Schutzmechanismen Husten und Würgen
  • • Beobachtung des Schluckvorganges beim Anreichen unterschiedlicher Nahrung bzw. Getränke – wie lange dauert der Schluckvorgang, wird vollständig geschluckt oder verbleibt Nahrung z. B. in den Wangentaschen, kann feste Konsistenz gekaut werden, entsteht nach dem Schlucken Husten, ist die Stimme evt. von Nahrungsresten belegt oder frei und weitere Merkmale

Wir therapieren je nach Befund:

  • • Zusätzlich zur Mund- und Schlucktherapie werden Rumpffunktion und Beweglichkeit der oberen Extremitäten oder auch Denk- und Aufmerksamkeitsleistungen geübt, um optimale Voraussetzungen zur Nahrungsaufnahme zu schaffen. Ggf. wird die Person ausreichend sicher gelagert und unterstützt.
  • • Training der Gesichts-, Mund- und mimischen Muskulatur, d. h. die Wahrnehmungsfähigkeit und Funktion der Lippen- und Wangenmuskulatur wird beübt, damit Nahrung nicht aus den Mundwinkeln läuft und nicht in den Wangentaschen verbleibt
  • • Training der Zungenmuskulatur: Der Zustand der Zungenmuskulatur kann hyperton (zu fest) oder hypoton (zu schlaff) oder auch asymmetrisch (seitenungleich)sein. Die Therapie dient dann der Regulation des Tonus und damit der Verbesserung des Transports der Nahrung im Mund zwischen den Zähnen sowie in Richtung Speiseröhre, dem Reinigen der Mundhöhle, des Sprechens und weiteren Funktionen.
  • • Training des Schluckens. Durch verminderte Reizauslösung kann das Schlucken verzögert oder verhindert werden. Durch spezielle Anregungen wird das Auslösen des Schluckreizes angeregt und damit im Gehirn vorhandene Muster abgerufen. Die durch die neurologische Störung im Gehirn verloren gegangenen Funktionen können durch dieses Training ganz oder teilweise wiedererlangt werden.
  • • Training der Wahrnehmungsfähigkeit: Nahrung muss im Mund ausreichend gespürt werden, um die entsprechenden, im gesunden Zustand unbewusst ablaufenden, Funktionen auszulösen. Ist diese Wahrnehmung krankheits- oder altersbedingt gestört, ist die gesamte Nahrungsaufnahme nicht physiologisch möglich. Mittels unterschiedlicher Übungen kann die Spürwahrnehmung im Mund verbessert werden
  • • Training von Handlungsmustern: Dabei kommt es auf die Durchführung der richtigen Reihenfolge aller Handlungen bei der Nahrungsaufnahme an, z. B. wie viel Nahrung auf den Löffel kommt oder dass erst „nachgelöffelt“ wird, wenn alles vorher geschluckt wurde
  • • Trotz allem Training kann es sein, dass nicht alle Funktionen wiedererlangt werden können. Dann ist es notwendig, Kostformen oder Darreichungsarten anzupassen. In einigen Fällen kann es nötig werden, Nahrung und/oder Flüssigkeiten über sog. Sonden vorrübergehend oder ständig einzuführen.

Um für und mit dem Patienten ein bestmögliches Ergebnis erzielen zu können, arbeiten wir Hand in Hand mit Logopäden zusammen.

 

Nach unserer Überzeugung gibt es kein größeres und wirksameres Mittel
zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten.

Johann Wolfgang von Goethe

Unsere Qualifikationen

Melanie Adam

Melanie Adam

  • Arzthelferin 1999-2002
  • Ergotherapeutin 2002-2005
  • Erziehungs- und Entwicklungsberaterin 2010-2011
  • Schienenkurs für Ergotherapeuten
  • LRS –Diagnostik, Therapie und Vorbeugung- Ergotherapie bei Demenzerkrankungen
  • Sensorische Integration Modul 1-4
  • Praktisches Arbeiten mit Kindern nach dem Montessori- Konzept
  • Konfliktgespräche mit Angehörigen
  • Testkurs –Durchführung und Interpretation von standardisierten Testverfahren in der Pädiatrie
  • Grundkurs Taping
  • Aqua Trainer Lizenz
  • Tanztherapie für Kinder
  • Schuleignung- fit für die Schule
  • Marburger Konzentrationstrainer
  • Linkshändigkeit bei Kindern
  • Frühkindliche Reflexe- ihre Auswirkungen auf Lernen und Verhalten
  • Praxisorganisation
  • Diagnostik von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern
  • Handtherapeut Modul 1-2
  • Haltungsasymmetrien im Säuglingsalter und ihre Auswirkungen
  • F.O.T.T. Befunderhebung und Behandlung von oralen Ernährungsstörungen
  • Die 10-Minuten-Aktivierung
  • Kinästhetik Infant Handling
  • Ataxie

Maria Kämmer

Maria Kämmer

  • Ergotherapeutin 2005-2008
  • Zertifizierte Handtherapeutin der AFH
  • Alertprogramm
  • Aromamassage
  • Jenaer Lese- und Rechtschreibtraining nach Dr. Grüning
  • Energy Dance
  • Persistierende Restreaktionen frühkindlicher Reflexe und ihre Auswirkungen auf Lernen und Verhalten
  • Kinder bewegen
  • Tanztherapie für Kinder
  • Reiki 1. Grad
  • Rückenschullehrer für Erwachsene und Kinder
  • Legasthenie
  • Schwerbrandverletztenbehandlung
  • BGM-Neue Rückenschule in der Arbeitswelt
  • Kinästhetik Grundkurs

Elisabeth Eberhardt

Elisabeth Eberhardt

  • Ergotherapeutin 2005-2008
  • Manualtherapeut der oberen Extremität
  • Spiegeltherapie in der Neurorehabilitation
  • Neurologie und Spastik- Behandlung von Kontrakturen
  • Fachkongress "palliative care"
  • Validierende Gesprächsführung
  • Kontrakturen
  • Kommunikation in Konfliktsituationen
  • Manuelle Therapie Grund- und Aufbaukurse (Finger-Daumen-Handgelenk, Unterarm-Ellenbogen, Schulter-Schultergürtel)
  • Basale Stimulation
  • Ergotherapie und Demenz, Ergotherapie und Pflege
  • Kraft-Balance- und Koordinationstraining
  • Energetisch-physiologisches Meditaping
  • Weichteilkurs Hand,Unterarm
  • Weichteilkurs Ellenbogen, Schulter
C. Ludwig

Christine Ludwig

  • Ergotherapeutin seit 1994
  • Pädagogische Qualifizierung für Lehrkräfte
  • „Sucht“ therapeutisch Behandeln
  • Menschen mit Depression im Rehabilitationssport
  • Klinisch orientierte Psychomotorik
  • Sensorische und psychomotorische Diagnostik
  • Bildgestaltung mit Musik
  • Feldenkrais
  • Gefühlte Bewegung an das Affolter-Modell
  • Übungsleiter Orthopädie- Rehasport
  • Rumpfmuskulatur im Rehasport
  • Training der Extremitäten im Rehasport
  • Gelenkschule Schulter und Nacken

Unsere Leitlinie

"Wenn du nicht bereit bist, dein Leben zu verändern, kann dir nicht geholfen werden." (Hippokrates)

Im Mittelpunkt unserer täglichen therapeutischen Arbeit steht das Wohl des Patienten.
Unser Bestreben ist es, nach besten Wissen und Gewissen, sie ganzheitlich als Mensch egal welcher Herkunft und Religion sie sind, zu sehen.
Ihnen die Hilfe anzubieten, die sie bedürfen um Selbständigkeit, Selbstbestimmung und Freude am Leben (wieder) zu erlangen.

Leider sind auch uns Grenzen gesetzt, etwa dann:

  • • Wenn sie Termine nicht diszipliniert Einhalten
  • • Wenn sie an unserer Arbeit zweifeln
  • • Wenn sie keinerlei Eigenmotivation entwickeln
  • • Wenn sie Übungen und andere Maßnahmen nicht umsetzen
  • • Wenn sie uns wichtige Informationen vorenthalten

Hausbesuch

Verordnet Ihnen der Arzt einen Hausbesuch, kommen wir zu Ihnen nach Hause.
Hier können wir Sie ganz individuell nach Schlaganfall, bei Multipler Sklerose, rheumatoider Arthritis, etc. betreuen.

Rufen Sie uns an – wir vereinbaren einen Termin!

… Kindergärten, Kinderheimen und Schulen

nach den neuen Heilmittelrichtlinien 2011 ist es uns möglich, Kinder bis 18 Jahren "mit einer besonderen Schwere und Langfristigkeit der funktionellen/strukturellen Schädigungen, sowie der Beeinträchtigungen der Aktivitäten" ohne Hausbesuchsverordnung in Tageseinrichtungen zu behandeln.
Für die Behandlung von Kindern, die nicht "besonders schwer und langfristig" erkrankt sind und eine Regel-Einrichtung besuchen, gilt nach wie vor, dass entweder eine Hausbesuchsverordnung mit entsprechender Verordnung der Behandlung in der Tageseinrichtung vorliegen muss – oder eine Ausnahmegenehmigung der Krankenkasse des Kindes.

Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an!
Gerne sind wir bei formellen Anfragen behilflich.

Termine nach Vereinbarung

Ansprechpartner: Melanie Adam

AWO Soziale Dienste Rudolstadt gGmbH
Praxis für Ergotherapie
Schwarzburger Straße 56
07407 Rudolstadt

Mobil: 0173 / 34 66 594
Telefon: 03672 / 82 98 816
Fax: 03672 / 82 98 815
E-Mail: ergotherapie@awo-rudolstadt.de
Internet: www.awo-rudolstadt.de